Fechtjahr 2020

fechten

aktualisiert :07.. 07.2020

LM Niedersachsen U11,U13,U15,U20 Damen-u. Herrenflorett

 

Die diesjährige Landesmeisterschaft im Einzel und der Mannschaft für die Jahrgänge U11,U13,U15,U20 im Damen-und Herrenflorett wurde in Gifhorn ausgetragen. Der Ausrichter und Organisator war die Fechtabteilung des MTV Gifhorn und die Veranstaltung fand an zwei Tagen statt. Die Fechtabtabteilung reiste mit 7 Teilnehmern an und für den weiten Weg am frühen Morgen zum Wettkampfbeginn ging die Fahrt schon am Freitag los. Die Strapazen wurden sensationell mit erfolgreichen Ergebnissen umgesetzt. Es gab 2 Landesmeistertitel, einen 3. Platz und Finallistenplätze in der Einzelwertung. Zwei 3. Plätze in der Mannschaftswertung. Eine mehr als zufriedene Bilanz von Heidrun West. Am Samstag starteten in der U13 Fechter/Fechterinnen der Jahrgänge 2007 hier Mika Conrads und 2008. Darüber hinaus in der U20 die Jahrgänge 2000-2006 mit Oskar Marx, Jahrg.2002, Maximilian White,Jahrg.2005 und Noah Beuermann, Jahrg.2006. Mika Conrads wurde von seiner Trainerin hoffnungsvoll als Favorit eingestuft. Zwischendurch machte es Mika nervig sehr spannend in der 2. K.o.-Runde. Er erkämpfte sich  eine gute Führungsposition, doch der Gegner holte gewaltig auf. Der Einbruch war gravierend und entscheidend für den Einzug ins Finale. Das Gefecht stand 9:7 gegen ihn. Mika hatte sich gefangen und schaffte den Ausgleich zum 9:9. Die Zitterpartie beendete er mit dem 10. Treffer für sich. Eine großartige, nervenstarke Leistung. Nun bereitete er sich auf das Finale vor und sein Kontrahent aus den vorangegangenen Runden lag ihm sehr! Es  entwickelte sich ein entspanntes Finale, das er souverän mit 10:4 für sich entscheiden konnte. Sein Trainingsfleiß und die letzten Turniererfolge haben ihn verdient zum Landesmeistertitel gebracht. Super Mika!. In der U20, wo es richtig dynamisch zur  Sache geht, war Oskar Marx seiner Konkurrenz gewachsen. Er platzierte sich über die zweite K.o.-Runde  für die Finalrunde der letzten Drei. Leider verlor er das K.o. zum Einzug ins Finale. Eine Bronzemedaille bestätigte  ihm seinen Erfolg als Techniker mit den „brillanten Kontrariposten“. Eine hervorragende Leistung erbrachte Maximilian White in der höheren Altersklasse. Maximilian hielt der Herausforderung stand. Im Gesamtklassement den 5. Platz zu erreichen, das bedeutet schon etwas Besonderes.. Der Jüngste in dem Team, Noah Beuermann schlug sich tapfer unter den gestandenen Recken. Im Gesamtklassement erreichte er den 15. Platz mit dem Argument, dass er jede Menge Erfahrung sammeln konnte. Der Einzelstart war für beide das Ziel, in der Mannschaft der Altersklasse 2000 fechten zu dürfen. Sie bildeten nun eine Mannschaft: Oskar Marx, Maximilian White und Noah Beuermann. Mit ihrem Teamgeist und einer guten Kameradschaft freuten sie sich über einen 3. Platz mit einer Bronzemedaille. Resümee des ersten Tages: Trainerin Heidrun West zeigte sich beeindruckt über die guten Resultate. Am Sonntag ging es in der U11, Jahrg.2009-2010 weiter. In der Klasse startete Linus Witschurke, optimal vorbereitet, in seiner Altersklasse, die er alle im 6er Finale besiegte. Er wurde überzeugend Landesmeister. Schon jetzt ist sein Trainingsfleiß außergewöhnlich. Es stimmt die Grundeinstellung und sein Talent muss weiter gefördert werden. Seine Vereinskameradin in der Klasse U11 Hannah Fanz, die erst kürzlich ihre Turnierreifeprüfung absolvierte, hatte keinen leichten Einstieg gleich auf einer  Landesmeisterschaft zu fechten. Der Start ist ihr mit dem 5. Platz im Gesamtklassement gelungen. Für Hannah ist es erst der Anfang, Erfahrungen zu sammeln, aber  ihr Ehrgeiz ist geweckt. In der U15, Jahrgänge 2008-2005 enttäuschte Linnea Janßen, da es im Gesamtklassement nur zum 10. Platz reichte. Zuversichtlich gingen Maximilian White und Noah Beuermann in ihrer Altersklasse U15 ins Gefecht. Maximilian zählte zu den Favoriten und überzeugte in den Vorrunden ohne Niederlage bis in die zweite K.o.-Runde. Seine Kondition und die Konzentration ließen dann aber erheblich nach. Die Chance unter die drei Besten zu gelangen wurde verpasst. Enttäuschend, dass es nur der 6. Platz wurde, zumal er in der höherwertigen Klasse der U20 mehr erreicht hatte. Auch Noah Beuermann rechnete sich mehr Chancen aus. Er belegte nur den 8. Platz. Ihre Trainerin hatte mehr erwartet; aber beide müssen daran arbeiten, sich im entscheidenden K.o. zu steigern. Motiviert waren sie zum Schluss doch noch in der Startgemeinschaft des Mannschaftswettbewerbs mit den Fechtern aus Hildesheim. Sie konnten sich gemeinsam über die Bronzemedaille freuen. Fazit: Die Fechterinnen und Fechter des WSC Frisia genießen großen Respekt im Fechtverband Niedersachsen.           
 

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Landesmeisterschaft 2020, Säbel

Der Fechtverband Niedersachsen e.V. schrieb die Landesmeisterschaften in diesem Jahr 2020 im Säbel Einzel und Mannschaft Damen- und Herrensäbel für die Altersklassen U11, U13, U15, U17, U20 offen aus. Austragungsort war Munster und die Organisation hatte der SV Munster. Von der Fechtabteilung des WSC Frisia reiste Oskar Marx mit seiner Trainerin H.West an. Seit einiger Zeit hat sich Oskar, der eigentlich Florett ficht, für das Säbelfechten interessiert. Gut vorbereitet und taktisch eingestellt ging er in seiner Klasse U20 (Jahrgang 2000-2006) an den Start. Durch die „offene“ Ausschreibung gab es mehr Konkurrenz. Besonders stark traten die Fechter des MTV Kiel auf, die als Säbel-Hochburg gilt. Oskar war der Konkurrenz gewachsen und stand im Finale gegen seinen Kontrahenten aus Kiel. Sie waren in den Runden zuvor mehrmals aufeinander getroffen und mussten abwechselnd Sieg und Niederlage hinnehmen. Im finalen Kampf gelang ihm der Coup mit einem Sieg von 15:13. Der Meistertitel ist schon ein besonderer Titel, denn 2009 wurde Stefan Wolfteich vom WSC Frisia letztmalig Landesmeister in dieser Disziplin. Nun ist es Oskar Marx, der sich mit dem erworbenen Landesmeistertitel schmücken kann. Seine Trainerin zeigte sich überaus zufrieden, denn es ist bereits der dritte Landesmeistertitel für den WSC Frisia in der erst kurzen Saison.  
 

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31. Till-Eulenspiegel-Turnier

Das 31. Till-Eulenspiegel Turnier wurde von der Fechtabteilung des MTV Braun-schweig organisiert in der Katerogie Damen-und Herrenflorett. Für den Fecht-verband Niedersachsen war es ein Ranglisten-Turnier. Mit sechs Teilnehmern war die Fechtabteilung des WSC Frisia vertreten. Es war ein stark besetztes Qulifikations-Turnier, da es um Punkte für die Rangliste ging. Die beste Platzierung machte unser jüngster Kandidat Linus Witschurke in der Klasse U11, Jahrg.2009-2011. Sein  Leistungspotenzial steigert sich von Turnier zu Turnier. In seinem Klassement von 18 Teilnehmern konnte ihm keiner das Wasser reichen, denn er blieb unbesiegt. Das ist eine stolze Leistung und der 1. Platz war hochverdient. Sein Vereinskamerad in seiner Altersklasse Auwa Iken trat mit viel Lampenfieber an, da er sein erstes Turnier vor einer großen Kulisse bestritt. Anfangs ging er zögerlich in das Kampfgeschehen, fasste dann Mut und mit 2 Siegen freute er sich dann über seinen 11. Platz. Der sonst erfolgsverwöhnte Mika Conrads in seiner Klasse U13, Jahrg.2007-2008 verfehlte mit einer enttäuschenden knappen Niederlage von 9:10 die Medaillenränge. Er ist die Nummer 1 der Rangliste und sein 6. Platz war für ihn unbefriedigend. Maximilian White startete eine Klasse höher in der U17, Jahrg.2003-2006 und der 15. Platz war unter seinem Niveau. Einen Trost gab es für ihn bei dieser Veranstaltung, weil er seine Kampfrichterprüfung mit Erfolg bestanden hat und zukünftig auch als Kampfrichter eingesetzt werden kann. Ein Gewinn für die Abteilung, denn es gibt immer Probleme, wenn Kampfrichter beigestellt werden müssen, ansonsten muss der Verein Ablöse bezahlen. In der Altersklasse U20, Jahrg.2000-2006 gehörte Oskar Marx zu den Medaillengewinnern. In der starken Konkurrenz konnte er sich behaupten. Die Bronzemedaille ist eine beachtenswerte Leistung. Oskar ist nicht nur ein erfolgreicher Wettkämpfer, sondern auch Trainer, Betreuer und Kampfrichter. Eine wertvolle Unterstützung für mich in meiner Funktion als Fechtmeisterin und Abteilungsleiterin. Unsere einzige weibliche Fechterin Linnea Janßen in der Altersklasse U15, Jahrg. 2005-2008 befindet sich im Augenblick in einem Leistungstief und der 18. Platz war eine große Enttäuschung,

 

Corona-Virus stoppt Mika Conrads

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Das Coronavirus attackiert auch den Fechtsport, und das nicht nur bei den Spitzensportlern, die ihre Qualifikation zu den Olympischen Spielen schon in der Tasche haben. Alle Landesverbände blieben von der Entwicklung und Ausbreitung des Coronavirus nicht verschont. In Anlehnung an den Deutschen Fechterbund hat auch der Fechtverband Niedersachsen die Qualifikationsturniere und Landesmeisterschaften aller Altersklassen abgesagt und in diesem Jahr werden keine deutschen Meisterschaften mehr stattfinden. Der anberaumte Fechtertag im März wurde abgesagt, um die Gesundheit der Teilnehmer und Vereinsvertreter nicht zu gefährden. Das betrifft auch den Fechter Mika Conrads von der Fechtabteilung des WSC Frisia, der sich über die vielen Ranglisten-Turniere vom Fechtverband Niedersachsen als Landesmeister direkt für die deutsche Meisterschaft qualifiziert hat, da er an erster Stelle in der Rangliste steht. Er ist sehr enttäuscht darüber und mit ihm seine Trainerin Heidrun West.Es wäre Mikas erste Teilnahme in der Altersklasse U13, der Jahrgänge 2007-2008 gewesen. Der Veranstaltungsort der Deutschen Meisterschaften für U13 im Damen-und Herrenflorett sollte in Düsseldorf sein und am 23./24.05.2020 stattfinden.Das Turnier wurde offiziell abgesagt, wie auch alle Turniere der Aktiven und der Senioren, von denen Heidrun West als aktive Fechterin betroffen ist, storniert wurden. Wir wissen auch nicht, ob und wie es mit dem Trainingsbetrieb weitergehen soll. Der Appell der Trainerin Heidrun West: Bleibt bei der Stange und haltet durch, sodass wir alle gesund die Coronakrise über- stehen und unser Training wieder aufnehmen können.

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“Frisbee”, der Ausgleichsport in Zeiten des Corona-Virus

Nach langer Zwangspause gab es endlich ein Treffen im Stadtpark zum Aufwärm- und Lauftraining. Bei strahlendem Sonnenschein war dieser Tag ein besonders schöner für uns alle.

Fortgesetzt wurde unser Training mit einem Motivations-”Kick” von Jakob Willich, der als Refendar für Sport und Spanisch am Neuen Gymnasium als ehemaliger Fechter nach Wilhelmshaven zurückgekehrt ist. Seine Leidenschaft ist das Ultimate Frisbee geworden, was er an der Uni in Kolumbien gelernt und hierher mitgebracht hat. Seine Erfahrungen möchte er in dieser Sportart im Norden publik machen. So gab er uns Fechtern eine Einführung. Wir waren danach begeistert und kaputt. Es ist viel Laufarbeit erforderlich. Ultimate Frisbee ist ein wettkampforientierter aber weitgehend berührungsloser Mannschaftssport.

Zu einem Team gehören sieben Spieler. Nach einem Punktgewinn darf eine beliebige Zahl von Spielern ausgewechselt werden. Der schönste Effekt dieses Sports ist aber der Fair-Play-Gedanke. Gespielt wird ohne Schiedsrichter, Meinungsverschiedenheiten über Regelauslegungen werden, so sie auftreten, sofort im kurzen Austausch untereinander aus dem Weg geschafft.

Wir wollen das Ultimate Frisbee in unser Aufwärmprogramm konditionell einfügen.  

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Fechttraining  in  der  Corona-Krise

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Im Outdoorbereich ist “Frisbee” der Ausgleichsport in Zeiten der Corona-Krise. Nach langer Zwangspause wurde unser Training mit einem Motivationst-”Kick” von Jakob Willich ergänzt, der als Referendar für Sport und Spanisch als ehemaliger Fechter nach Wilhelmshaven zurückkehrte. Seine Leidenschaft ist das Ultimate Frisbee, das er an der Uni in Kolumbien gelernt hat und im Norden publik machen möchte. So gab er uns Fechtern eine Einführung. Wir waren danach alle begeistert und kaputt. Es ist viel Laufarbeit erforderlich und man muss schnell auf den Beinen sein. Ultimate Frisbee ist ein wettkampforientierter Mannschaftssport. Wir haben die Frisbee-Scheiben angeschafft, um diese Sportart in unser Aufwärmprogramm konditionell einzufügen.

Inzwischen dürfen wir uns in der Sporthalle mit vielen Auflagen bewegen, d.h., wir können Beinarbeit und Stoßübungen machen. Gerade in dieser unbefriedigenden Situation ist die Kreativität gefragt. Die Beinarbeit präzise und intensiv zu schulen, das bekommt den Frisia Fechtern gut. Mit dem Programm gehen wir alle positiv in die Sommerferien.

Als Trainerin freue ich mich, daß alle Fechter bei der Stange geblieben sind. Ich hoffe, daß wir uns nach der Sommerpause gesund und motiviert wiedersehen.

Heidrun West

Abteilungsleiterin

WSC Frisia Wilhelmshaven

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Gruppenbild für die Jubiläumsbroschüre anläßlich zur 125jährigen Jahrfeier des WSC Frisia von 1895. Leider kann das Fest

in diesem Jahr wegen der Corona-Krise nicht stattfinden

125jähriges Jubiläum

Sommerpause

Mit “Hurra” gehen wir in diesem Jahr nicht in die      Sommerpause, sondern eher nachdenklich. Wir wissen nicht, wie es weitergehen soll, und hoffen auf bessere Zeiten für unseren Fechtsport in der Corona-Krise. Bleibt gesund und möge der Optimismus euer Begleiter in den Ferien sein.

Wir sehen uns am 28.08.2020

Viele Grüße

Heidrun West


Ferienpass “ Fechten” 2020

Am Fechtangebot des WSC Frisia nahmen vier Kinder im Rahmen des Ferienprogramms 2020 der Stadt Wilhelmshaven teil. In diesem Jahr war es unter der Corona-Krise mit der begrenzenden Auflage der Teilnehmer-zahl von eigentlich 6 Personen eine besondere Herausforderung. Am Ende der fünf Tage bei glühender Hitze haben alle vier Kandidaten durchgehalten.

Oskar Marx als erfahrener Übungsleiter mit der Betreuerin Anika Friede-rich ist es gelungen, die Kids im Out-/ Indoor-Bereich bei Beinarbeit und Stoßübungen, die zur Grundstufe des Fechtens gehören, zu begeistern. Zum Abschluß gab es das versprochene und wohlverdiente Eis. Drei Jugendliche wollen unbedingt nach den Ferien zum Fechten kommen. Das spricht für Anika und Oskar. 

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